Von Boom bis Z: Wie geht Nachhaltigkeit in der Mode?
Shownotes
Die massenhafte und billige Produktion von Kleidung ist ein riesiges Problem für Mensch und Umwelt. Fast Fashion überflutet den Planeten, immer schnellstmöglich die neuesten Trends aufgreifend. In unserer heutigen Podcastfolge geht es dementgegen um Mode aus Bremen - nachhaltig und handgemacht.
Individuelle Schätze
Unsere erste Gästin ist Daniela Bräuer - hauptberuflich Erzieherin und nebenberuflich selbstständige Kleinunternehmerin. Ihr Label Daclari entstand nach ihrer Fußballkarriere bei Werder Bremen im Jahr 2017 während ihrer Schwangerschaft. Unzählige Tutorials später näht sie mit Leidenschaft individuelle Sweater und Hipbags aus nachhaltigen Materialien.
Die Folge nehmen wir im Laden HUDDY unserer zweiten Gästin Viktoria Theoharova auf. In ihrer Kleidungsmanufaktur in der Bischofsnadel können Kleidungsstücke (zum Beispiel Pullover, Röcke, Kleider) nach Baukastenprinzip selbst zusammengestellt werden, dann nimmt sie Maß. So kann jede*r etwas Passendes tragen, ohne sich falsch zu fühlen, denn Kleidung von der Stange wird häufig nur einem bestimmten Körpertyp gerecht.
**Da steckt Liebe drin ** "Auch nachhaltige, grüne Labels haben trotzdem Überproduktion. Das ist da, wo wir ansetzen."
Beide Frauen achten darauf, nachhaltige und zertifizierte Stoffe zu verwenden. Es entstehen langlebige Lieblingsstücke. “Du schlüpfst da rein und dann bist du du”, beschreibt Viktoria Theoharova das Tragegefühl. Das Funkeln in den Augen, wenn die Menschen ihre fertige Bestellung das erste Mal sehen, nennt Daniela Bräuer als einen ihrer Lieblingsmomente und den Sinn, weshalb es sich so lohnt. Alle sollen die Liebe spüren, die in ihr speziell angefertigtes Kleidungsstück gesteckt wurde.
Nicht nur auf ökologischer, sondern auch auf sozialer Ebene sind unsere beiden Gästinnen nachhaltig unterwegs. Viktoria Theoharova hat mittlerweile zwei Charity-Projekte im Laden, mit denen sie Spenden für gute Zwecke sammelt. Daniela Bräuer organisiert mit Freund*innen zusammen kleine Spendenevents. Mehr dazu in unserer Folge.
Den eigenen Weg finden
Welche Prioritäten setze ich in meinem Leben? Was sind meine Werte und was ist eigentlich mein Stil? Daniela Bräuer und Viktoria Theoharova teilen persönliche Momente mit uns und erzählen von ihrem Weg zu ihrem jeweiligen Lebensmodell. Es ist ein Gespräch mit viel Herzlichkeit und Leidenschaft.
Wie die beiden sich gegenseitig kennenlernten, was für Tipps sie weitergeben möchten und was ein Rechtsstreit mit ungleichen Firmen wie Amazon oder Spreadshirt bedeutet, erfahrt ihr in unserer neuen Folge.
Laura Stache
Transkript anzeigen
00:00:00: Unbekannt Von WOM bis Z. Der Generation Podcast der Frauenseiten Bremen.
00:00:08: Unbekannt Ich habe jetzt nur noch im Kleiderschrank etwas, das mir passt. Aber der nächste Schritt wäre Ich habe nur noch im Kleiderschrank, was mir perfekt passt. Also die richtige Armlänge oder Beinlänge oder so, die kleinen Dinge die die machen das man sich ganz anders fühlt im Leben. Also ich glaube, dass das das was wir uns wünschen ist, dass die Menschen die unsere Sachen tragen, die Liebe spüren, die wir reingesteckt haben.
00:00:32: Unbekannt Dann kommen die rein und sehen dieses Teil und sind einfach so happy und ich siehst es in den Augen. Da denke ich mir also genau für so was, da macht man das dann auch. Herzlich willkommen im Podcast von Von Bubbles Z, dem Generationenpodcast der Frauenseiten Bremen. Heute haben wir zwei spannende gestern da und und diesmal geht es um das Thema nachhaltige Mode.
00:00:54: Unbekannt Das ist eine Premiere. So aus dem Nähkästchen geplaudert muss ich sagen, dass wir das in der Planung des Podcasts tatsächlich die ganze Zeit vorhatten, aber nie geschafft haben. Und auch dich, Victoria, eine der gestern total schon auf dem Schirm hatten. Und die ganze Zeit stehst du so in so Notizen schon von uns. Seit zwei Jahren. Das hab ich jetzt einfach so Urlaub gesprochen vorher gesagt und genau.
00:01:19: Unbekannt Also ich habe zwei Gästen da, Victoria Toarova und Dani Bräuer Genau. Ihr seid zwei Macherinnen aus Bremen. Zwei Modemacherin, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben, könnte man sagen. Aber nicht nur. Auch einfach dem guten Design. Absolut ja, richtig. Genau. Wir sind hier in Bremen. Wir sind auch im. Steht auf einem der vor Ort Bei dir im Laden. Victoria Heute.
00:01:49: Unbekannt Wer weiß, ob noch mal eine Störung rein kommt. Wir haben zwar vorne eine Person, die da aufpasst, aber ja, wer weiß. Ja, fangen wir einfach mal mit der Generation an, Dani, Zu welcher Generation gehörst du? Weißt du das? Ja, ich würde sagen, zu den 80er. Ja. Müssen es vielleicht noch so Millennial. Wahrscheinlich bist du so ein Millennial. Dann ja.
00:02:12: Unbekannt Ja. Und du, Victoria? Ich bin auch Millennial. Ah, okay. Dann bin ich jetzt hier. Die andere Generation, finde ich. Wir sind. Genau. Ich bin gerade noch am Ende von Generationex, weil ich kurz vor den 80er geboren bin. Also muss ich das heute übernehmen. Diesen Job in der anderen Generation. Habt ihr da irgendwelche Gedanken Zuzugeneration? Ähm, ja. Habt so Ja.
00:02:41: Unbekannt So eine Vorstellung. Ja. Wann habt ihr euch zum Ersten Mal erwachsen gefühlt, oder irgend so was vor? Also erwachsen fühlt man sich ehrlich gesagt nie, find ich. Ich mich auch jetzt noch gut. Es gibt halt einfach so Momente, wo du denkst Oh nee, also das ist irgendwie nicht so cool am erwachsen sein, so was wie so was banales wie sich um Versicherungen kümmern, denn sonst hätte keiner Bock drauf.
00:03:05: Unbekannt Aber ich glaube, was uns auf jeden Fall auch verbindet, ist, dass wir sehr spielerisch mit dem Leben umgehen und mit dem mit dem Dasein an sich. Und ich glaube, deswegen sind wir gar nicht so erwachsen. Also erwachsen Tatsächlich echt gar nicht. Aber ich muss auch dazu sagen, ich möchte auch nicht mehr Anfang 20 oder Mitte 20 sein. Also ich bin froh, dass ich jetzt Astro kann.
00:03:29: Unbekannt Also es fühlt sich nicht an wie 40, aber so, ich habe kein Problem, dass ich jetzt 40 bin und es ist halt auch nur eine Zahl. Ja, das ist, wenn ich. Es gibt ja Leute, die sind irgendwie zehn Jahre älter als als wir und wirken viel jünger. Und es gibt Leute, die sind 15 Jahre jünger. Und wenn man dann rauskriegt, so wie sie ist, eigentlich das Verhältnis ist, dass man total erstaunt das ich glaube, das ist echt ne Zahl auf dem Papier und wichtig ist, was du daraus machst.
00:03:58: Unbekannt Wie habt ihr euch kennengelernt? So natürlich die offizielle Version vielleicht auch nicht mehr. Dazu kann ich gestehen, ich habe den ersten Schritt zurück gestellt und er war einfach über Instagram wieder so, ne, genau, ich hatte ja ich bin ja jetzt aktuell noch in Elternzeit, bin ja hauptberuflich Erzieherin und habe während der Elternzeit mit der ersten Schwangerschaft angefangen, mir das Nähen selbst beizubringen und habe dann natürlich auch viel recherchiert.
00:04:31: Unbekannt Und irgendwann, also auf Instagram, folgt man dann ja auch vielen Accounts, die natürlich die gleichen das gleiche kreative Werk Handwerk macht und auch habe ich mich ja mit beschäftigt mit den Stoffen, mit verschiedenen Textilien, Textilstoffen und habe genau mit Lebenskleidung. Das ist mein Stoff. Großhändler aus Berlin, die hatten eine Story geteilt und dann fand ich das so ganz interessant, habe ich mir die Story angeguckt und dann war da eben von Vicky so eine Story gepostet und da habe ich mir ihren Account angeguckt und das war so krass.
00:05:06: Unbekannt Bremen okay, noch mal interessanter. Na ja, da habe ich mir das angeguckt. Dann habe ich Vicky einfach angeschrieben, dass ich das so richtig cool finde und ob ich denn nicht mal vorbeikommen darf für ein Stündchen, um mit ihr zu quatschen, weil ich auch gerne mich dann mit kreativen Leuten austausche, Ein bisschen Erfahrung mehr sammeln und dann wurde aus der Stunde waren fünf Stunden ich im Rahmen.
00:05:30: Unbekannt Na dann unsere Lovestory Verkaufserlös. Ja, das war tatsächlich wirklich so eine schöne Begegnung. Liebe auf den ersten Blick. Wirklich? Kann man nur, sagen wir uns dort ja megamäßig gut verstanden und teilen einfach die gleichen Werte. Und dann vergehen auch paar Stunden echt wie im Flug dann Du bist jetzt sozusagen in nebenberuflich selbstständig könnte man das wahrscheinlich einfach Begriff so so beschreiben.
00:06:01: Unbekannt Genau, Victoria war bei dir Ist es so? Das ist mein Leben. Das ist ein Leben, das mein Leben durch und durch tatsächlich. Also es gibt ja Leute, die können das ja sehr gut trennen, Beruf und auch Beruf und Privatleben. Erstens glaube ich, funktioniert das bei kreativen Menschen gar nicht. Also gar nicht. Gar nicht, weil man ist draußen und sieht ne Inspiration.
00:06:24: Unbekannt Und das kann ich mir ja nicht aussuchen, ob ich dankbar bin oder nicht. Ich glaube, das funktioniert einfach nicht. Und das versuchen zu wollen ist sehr anstrengend und sinnlos. Und ich mache das in Vollzeit, Vollzeit seit nunmehr sieben Jahren. Erzähl doch mal genauer, was du machst. Ich bin hier in einem richtig coolen Laden. Unfassbar. Vielen Anziehsachen und fünf mal so kindhaft was zu sagen.
00:06:48: Unbekannt Aber ich mache das so trotz Sinn. Bitte. Ja, ja, also man kann es in drei Worten eigentlich beschreiben Wir sind nordisch, wir sind nachhaltig, wir sind individuell nordisch. Ich magister kein Klischee. Also bei mir werdet ihr keine Rüschen kriegen. Wir haben sehr klares Design. Wir sind nachhaltig, weil wir eben selber produzieren. Vor allem sehr, sehr großen Teil und weil wir nachhaltige Stoffe benutzen dafür.
00:07:11: Unbekannt Und wir sind individuell, weil wir tatsächlich nach Wunsch und nach Maß schneidern. Das heißt, du kommst bei mir rein, suchst den Style aus, suchst dir den Stoff aus, wir vermessen dich. Deswegen gibt es bei uns auch keine größen Grenzen. Das ist mir persönlich sehr, sehr wichtig, weil ich sag jeder ist schön so wie er oder sie ist. Das heißt, wir schneidern aktuell für eine Größenrange von 6 bis 5.
00:07:35: Unbekannt Alles was du bauen siehst, sind unsere eigenen Kollektion, haben mich alles entworfen. Wir haben drei Marken, wir haben ein Charityprojekt Bzw. Mittlerweile haben sogar zwei Charityprojekte. Und ja, genau das ist das, was wir hier so tagtäglich tun. Müssen später noch mal drüber reden. Über die Schals, die Projekte. Wer kommt denn hier rein? So, das ist ganz spannend. Ich habe ja aber man muss jetzt sagen, ich habe Marken, Management und Entrepreneurship im Master studiert und da geht es ja auch.
00:08:02: Unbekannt ISO Zielgruppen Avatare bilden Zielgruppe an sich und da wird ja Luna Genau. Und da wird ganz klassisch ja gearbeitet, auch mit Altersstrukturen und so was. Und das tust du bei uns tatsächlich nicht. Also die Altersstruktur der Menschen, die hier reinkommt, ist von bis. Also unsere ältesten Kunden sind Mitte 80 und unsere jüngsten Kundinnen sind um die zehn. Das heißt, darum geht es gar nicht bei uns, sondern es geht um das Mindset.
00:08:32: Unbekannt Das heißt, die Leute, die hier reinkommen und die immer wiederkommen, die teilen das gleiche Mindset, die verstehen, was wir hier tun, die Werte, die wir vertreten. Und ich sag dir eins Wenn man einmal das Gefühl hatte, etwas anzuhaben, was mit Liebe gemacht wurde, was für einen speziell gemacht wurde. Du wirst süchtig danach. Ich habe Kundinnen, die mich schon seit Jahren begleiten und die dann beim am Tresen stehen und sagen Ja, ich mache meinen Kleiderschrank auf und da drin hängst nur noch du so und das hat ja einen Grund.
00:09:01: Unbekannt Das ist einfach dieses sich schön fühlen. Also das ist mein Ziel, dass jeder, der vor meinem Spiegel steht, sich schön fühlt. Und wie ist es für dich selber? Hast du auch nur noch Sachen an die genauso angepasst sind? Ja, ich mach mir das natürlich. Der Vorteil an dem, was ich tue Ich kann mir ja machen was, worauf ich Bock hab.
00:09:25: Unbekannt Habe natürlich ein dementsprechen und großen Kleiderschrank. Wenn jemand auf dieser Welt nichts mehr anzuziehen braucht, bin ich das. Das ist mir auch absolut bewusst. Aber du hast es halt. Berufskrankheit. Ja, aber ich gehe trotzdem gerne auf. Ich gehe nicht gerne shoppen im Sinne von shoppen. Ich gehe zum Beispiel sehr gerne Second Hand Laden, wenn ich woanders bin. Ich habe eine große Schwäche für Handtaschen für geile Schuhe, weil so was passt halt auch einfach immer.
00:09:56: Unbekannt Und es muss auch wirklich zu jedem Outfit. Ich bin da so ein bisschen nur das muss halt alles zusammenpassen. Also meine Ohrringe und meine Ringe müssen genauso dazu passen und ja, ähm, ist halt Zufall. Meint wohl mein Ding. Ich habe gerade das Wort Taschen gehört. Müssen wir doch gleich noch mal schauen, wie finde ich ja gerne, wie heißt eine Marke dann?
00:10:19: Unbekannt Wir haben da klare. Genau das ist die Mischung zwischen den Namen meiner ersten Tochter und mir. Und genau so da war hat ja so der Grundstein angefangen mit dem Nähen, sodass ich da während der Schwangerschaft eben mir das selbst beigebracht hatte und dann ja kam irgendwann beim Brainstormen mit einer Freundin kam die dann auf den Namen und dann hat es direkt so gepasst.
00:10:50: Unbekannt Und wie wichtig ist euch diese Nachhaltigkeit bei dem ganzen Thema? Es ist natürlich jetzt eine Frage. Natürlich ist euch das wichtig, aber wie würdet ihr die so keine Art beschreiben? Also weil kompromisslos. Wir sind absolut kompromisslos. Wenn ein Stoff nicht nachhaltig ist, dann geht da halt nicht. Und wir sind also meine Mädels lachen mich auch schon mal aus, weil ich bin auch immer sehr hinterher, dass wir alles benutzen bis zum geht nicht mehr.
00:11:21: Unbekannt Jeder Papierzettel wird jetzt Thema umgedreht und beschriftet aus unseren Stoffresten, aus dem Zuschnitt. Resten machen wir abschminken jetzt, um noch mal den Müll zu reduzieren. Ich bin gerade dabei ein Produkt zu entwickeln, wo sogar die Reste noch verwertet werden. Es ist manchen zu viel, aber das ist mir ehrlich gesagt egal, weil das, was andere zu wenig in der Hinsicht machen, müssen wir zu viel machen.
00:11:44: Unbekannt Habt ihr da auch so eine Kooperation miteinander? Das so Du sagst ja, du brauchst da eher kleinere Stücke für die Feedbacks. Dann Nö.
00:11:53: Unbekannt Genau, aber es ja auch. Also Wiki hat ja meist auch Stoffe, die eher in einem Sweat und die dehnbaren Stoffe und die sind halt bei mir natürlich auch genau da gehen die halt für mich. Aber falls es ja auch jemand hört, zum Beispiel zum Möbelgeschäft oder so was. So, ich bin offen für Ja, Stoffreste. Ja, hallo da draußen, genau wie ich reste.
00:12:20: Unbekannt Also ich hatte ja auch hier mit Werder so eine Kollaboration, da hatte ich Charles eingearbeitet in Pullover und da ist auch von den, von dem Zuschnitt oder von den ja, von den Resten der Schals ist da auch viel übrig geblieben. Und da hatte ich dann zum Beispiel auch Taschen draus gemacht. Und dann habe ich gesehen ja genau, weil ich irgendwie tat das auch wie die Stoffe einfach weg wegzuwerfen, das ging irgendwie nicht.
00:12:46: Unbekannt Ja, sind halt alles Ressourcen und in der heutigen Zeit kann man es sich einfach nicht leisten, Ressourcen einfach zu verschwenden. Ich hätte noch die Idee so Kissen Füllung mit diesen elastischen Rest Fusseln. Ja theoretisch. Also man müsste sie sehr sehr klein schreddern. Das ist das Problem. Nein, wir haben auch schon eine Recherche gemacht. Solche Schreddermaschinen sind unfassbar teuer.
00:13:08: Unbekannt Wir reden von 10.000 € pro Maschine. Okay, da müssten müssen wir ein paar Kissen machen. Die ich da drin haben. Aber, ähm, ja, es ist uns einfach bewusst, dass der Bereich, in dem wir arbeiten ist ja trotzdem konsum ist. Einfach so und natürlich ist es, wenn mich jemand fragt Was ist das die nachhaltigste Mode? Dann muss ich halt auch ehrlicherweise sagen Die, die du schon hast oder die, die im Second Hand Shop hängt, das ist einfach so, aber, ähm, dann ist es unsere Aufgabe, das, was wir, das was wir tun, trotzdem dann eben so nachhaltig, wie es nur irgendwie geht, zu gestalten und einfach die Menschen auch wieder daran zu erinnern.
00:13:50: Unbekannt Denn das war vor 50 Jahren durchaus anders, dass es sich lohnt, in ein geiles Teil zu investieren anstatt zehn von einem. Ich möchte jetzt keinen Namen nennen, aber wir wissen alle, welche Läden ich meine und weil das ist ja das Problem, was viele Menschen hier haben, die stehen morgens vor ihrem Kleiderschrank, der überquillt, der einfach überquillt und sagen Ich habe nichts anzuziehen, hab.
00:14:16: Unbekannt Das stimmt nicht. Sie haben genug anzuziehen, sie haben nicht das Richtige anzuziehen. Und wenn du dann all das rausnimmst, die 50 Pullis, die da drin hängen, weil ich glaube, manche haben schon bestimmt so 20, 30 Leute. Bestimmt. Nimm die raus und nimm fünf Teile. Die, wo du dich jeden Morgen gar nicht entscheiden kannst, welchen du anziehst. Wollte sie alle so liebst, dann kommen wir in die richtige Richtung.
00:14:38: Unbekannt Und dann kannst du auch sagen okay, dann kaufe ich mir einen in einer Manufaktur, der nachhaltig hergestellt ist, der für mich gemacht ist, den ich einfach zu Tode lieben kann. Genau das ist es ja auch jetzt bei dir. Man kann ja auch die die Pullis, die Hadis, die kannst du ja auch individuell zusammenstellen. Heißt also, du kommst nicht in den Laden rein und der ist fertig zum Kauf.
00:15:03: Unbekannt Und genauso ist es auch mit den Taschen. Also die werden individuell auf die Wünsche der Kunden Kundinnen werden die gefertigt und das ist halt finde ich auch so dieses nachhaltig also auch wenn es heißt ja die, die Stoffe sind ja auch nachhaltig produziert, sie haben ja auch deswegen haben die ja auch hier den Preis, dass sie auch zertifiziert sind.
00:15:24: Unbekannt Das ist ja auch, das ist wichtig und es ist auch gut so, aber man muss trotzdem ja auch sagen, auch nachhaltige Labels, Wenn die auf ich sage jetzt Masse produzieren, was passiert mit den Pullovern oder mit den Kleidungsstück, die eben nicht gekauft werden, so, das Textil ist trotzdem da, ist es verarbeitet und genau und also ich finde das halt so, dieses Schöne natürlich auch, dass du gerade bei bei den Menschen, die jetzt bei mir die Taschen bestellen und kaufen so, die freuen sich und die warten auch gerne drei vier Wochen auf ihre Tasche und die wissen natürlich auch Bei mir ist es noch mal ja was komplett anderes als bei Wiki.
00:16:07: Unbekannt Bei Wiki ist es halt wirklich ihr, also ihre Existenz lebt davon. Sie also das ganze Leben ist bei ihr für ihr Leben, ihr Brand ausgerichtet. Bei mir ist es jetzt noch. Also ich bin halt noch klein und macht das nebenberuflich jetzt so in der Elternzeit noch und guck eben so in Zukunft, was daraus wird. Aber es ist einfach auch diese Freude, was man dann den Menschen bereitet, wenn die dann auch sagen sie sie warten, sie warten gerne macht die keinen Stress und dann kommen die rein und sehen dieses Teil und sind einfach so happy und ich siehst es in den Augen.
00:16:42: Unbekannt Da denk ich mir also genau für so was, da macht man das dann auch. Das ist so auch der der Antrieb auch so die einfach Freude auch mit zu bereiten und ja total und dass sie sich von dieser Punkt den du sagst das auch nachhaltige große Labels trotzdem ja Überproduktion haben, das ist ja da wo wir ja ansetzen, weil jeder der sich das selber aussucht, der sucht sich halt einen Teil aus und bezahlt gefertigt.
00:17:06: Unbekannt Das heißt, wir haben auch solche Dinge nicht wie Schals oder das sehen wir als Abverkauf mehr als ein Black Friday. Also haben wir auch mit Blick Freude, also solche Sachen haben wir gar nicht. Und das ist eben der Punkt, dass es solche Dinge sind auch eigentlich nicht nötig. Ja, was auch wichtig ist. Also wir haben ja gerade erzählt darüber, wie viel man im Kleiderschrank hat.
00:17:30: Unbekannt Ich habe auch schon so Challenges gesehen, dass man so Mode Challenge hat. 30 Tage, zieh mal was, zieh dich mal overdress an an einem Tag und dies und das. Da war aber zum Beispiel ich weiß nicht wofür die heißt irgend so eine von irgendeiner, die aus Amerika ist und alles im Griff hat oder so mit einem Klemmbrett. Aber an einem Tag zum Beispiel sollte man ich suche das jetzt auch nicht raus oder so den Link und sagt das auch nicht.
00:17:52: Unbekannt Mache doch keine Werbung für. Aber an einem Tag. Das Fazit Nö, mache sie nicht, findet sie nicht. So so.
00:18:04: Unbekannt Nein, Aber guck dir mal deinen Kleiderschrank an, alles was dir passt und alles, was sie nicht passt. Wo du sagst, das hast du da noch, da wartest du drauf, dass da mal irgendwas so irgendwie so was ja, ich weiß nicht, ob es wirklich das jemals eine Motivation war oder ob das einfach nur eine Stresshose ist oder so was.
00:18:25: Unbekannt Das packst du alles weg. Und das ist ja so der erste Schritt zu sagen, ich habe jetzt nur noch im Kleiderschrank etwas, was mir passt, aber der nächste Schritt wäre ich habe nur noch im Kleiderschrank, was mir perfekt passt. Also die richtige Armlänge oder Beinlänge oder so, die kleinen Dinge, die die machen, dass man sich ganz anders fühlt im Leben.
00:18:44: Unbekannt Ja, und gute Kleidung ist eine Festung. Ja, also ist es auch, wenn man jemanden sehr gut kennt. Ich finde, dann kannst du auch an der Kleidung erkennen, wie der oder diejenige sich an dem Tag fühlt. So kann es als isso und es machen. Also gilt für mich persönlich ja genauso. Also ich finde das ja faszinierend, dass es Menschen gibt, die sich abends Kleidung für morgens fertig legen, weil ich denke immer so ich weiß doch heut nicht, was ich morgen bin.
00:19:11: Unbekannt Ich meine, ich weiß ja nicht, wie ich drauf bin. Mich macht es auch bei meinen Kindern ja, heute ist es so, aber tatsächlich war das Ich war. Vor kurzem war ich mit meinem Mann zum Ersten Mal ohne Kinder haben wir uns ein paar Tage Urlaub gegönnt. Ja und wann? In Amsterdam. Und da? Tatsächlich bin ich da mal shoppen gewesen.
00:19:29: Unbekannt Also hat auf jeden Fall für mich meine perfekte Hose gefunden. Habe die mitgenommen und dachte mir so Hey, ganz ehrlich, die holt sie noch mal eine andere Farbe. Und seit diesem Zeitpunkt ich laufe nur noch abwechselnd mit diesen hohes rum und habe kombiniert das einfach mal mit oben. Hast du eine neue Tasche? Da kann ich halt natürlich da muss ich ja immer aufpassen, sobald ich meine Tasche selbst mache.
00:19:49: Unbekannt Dann denk ich mir auch mal locker, die möchte ich behalten, aber dann. Also ich habe paar mehr Taschen als für Kleidung, aber so ich hab irgendwie immer gefühlt diese Hose an entweder in okay ihr kann das jetzt nicht hören oder sehen aber so in schwarz oder in hellblau und dann immer irgendwie so ein um zur Abwechslung aber irgendwie und dann merke ich auch so krass, jetzt habe ich endlich meine Hose, die ich einfach so mega cool finde.
00:20:15: Unbekannt Man braucht gar nicht so viele Klamotten, ne? Und wenn du vor allen Dingen einmal den Schnitt gefunden hast, der perfekt zu dir passt. Also deswegen führen wir zum Beispiel auch explizit Buch darüber bei unseren Kundinnen. Wie haben wir etwas zugeschnitten? Ich schreibe jeden Zentimeter, den ich am Schnitt verändert habe, schreibe ich auf, damit wir sozusagen dahin kommen, damit ich mich irgendwann nur noch anrufen müssen.
00:20:34: Unbekannt Sagen Ah, den Stoff aus deiner Story fand ich geil, Mach mal mein Handy in der Farbe. Ähm, weil dann ist es wirklich dieses reine Wohlfühlen und du schläfst rein und dann bist du du und ich. Ich finde, wenn man durch die Straßen geht und sich sich mal umguckt und das ganz bewusst macht, sieht man sehr viele Menschen, die sehr viele unbequeme Dinge tragen und das auch ist.
00:20:57: Unbekannt Nur das siehst du an der Art wie sie gehen, der Art, wie sie sich da drin bewegen, an der Art, wie sie nonstop kurbeln. Und das muss ja nicht sein. Also würde dir auch sagen, es ist eigentlich ein gutes Zeichen, wenn so Leute sagen ja, sie kaufen diese Hose in ja einfach in verschiedenen Farben, aber den gleichen Schnitt, weil man es mal so gefunden hat.
00:21:17: Unbekannt Auf den ersten Blick würden ja andere sagen na ja, es ist ja auch ein bisschen langweilig, aber eigentlich ist es doch total das Zeichen dann, dass man sich auskennt, auch ein bisschen, also ich weiß noch gar, also früher hätte ich das vielleicht so gesagt, jetzt habe ich halt auch weiß ich auch nicht so dementsprechend mich gefunden. Also bin bei mir angekommen und es mir halt völlig egal.
00:21:36: Unbekannt Und ich würde jetzt auch behaupten, dass jeder seine Gedanken und sein Leben also so auf sich fixiert. Das fällt keinem auf. Aber ich glaube auch, dass die das für Menschen denken, die anderen, wenn sie sich viel mehr Gedanken über sie machen. Was soll ich tun? Jeder ist viel zu sehr mit sich beschäftigt. Aber es ist doch ein gutes Zeichen, wenn man sein Stil findet und so einfach bei sich ankommt.
00:22:00: Unbekannt Weil ich glaube, dass gerade dieses so den nächsten Trend hinterherjagen zeugt nicht von gutem Geschmack. Ich meine es nicht böse und ich meine es nicht wertend, sondern das zeugt einfach nur davon, dass ich mir unsicher bin und mich immer wieder neu ausprobieren muss bzw immer wieder neu denke okay, das ist jetzt das Neue, ist der neueste Trend, den gehe ich mit.
00:22:22: Unbekannt Das hat mit Geschmack und Stil nichts zu tun, das ist Trend, sondern wenn ich etwas. Wenn ich mich gefunden habe und das, was zu mir passt, dann bin ich sicher und dann bin ich auch ruhig in meiner Auswahl. Dann habe ich auch keine Fehlkäufe, wo immer noch ein Schild dran hängt. Nach fünf Jahren, dann habe ich keine falschen Größen Käufe, so ich meine Frau.
00:22:44: Unbekannt Ich weiß nicht, wie das bei Männern ist. Ich glaube das nicht so krass, aber Frauen haben ja gefühlt für fünf Größen Kleider im Schrank, weil könnt ja sein, da könnte ja sein, dass ich nach oben oder nach unten pendle. So vom Gewicht her. Und wenn du dir aber einmal sicher bist, okay, das bin ich jetzt und das passt zu mir, dann kannst du den gleichen Schnitt nehmen und sobald du und anderen Stoff nimmst, wirkt das komplett anders.
00:23:10: Unbekannt Also ich habe. Heute haben wir auch wieder eine Bluse für eine Kundin fertig gemacht aus einem Schnitt. Den habe ich für sie gemacht. Eigentlich für ein Kleid. Das Kleid hat sie schon in zwei Farben. Jetzt haben wir es als Bluse gemacht. Es sieht absolut nicht gleich aus. Weiß hat unterschiedliche Stoffe, sind, aber der Schnitt passt perfekt zu ihr.
00:23:27: Unbekannt Warum muss sie dann noch einen anderen ausprobieren? Ist nicht nötig, Ich weiß aber auch noch als früher hatte ich dann auch irgendwelche Phasen, wo ich der Meinung war an anderen es sieht total schön aus und so elegant um diesen High Heels und hier und da und ich, also ich komme auch vom Fußball, ich bin auch er. Also ich war schon immer eher so die sportliche und habe dann irgendwann aber auch mal so gedacht vielleicht bin ich auch.
00:23:50: Unbekannt Also ich möchte auch irgendwie so ein bisschen eleganter wirken oder sonst irgendwie und also ich kann auch elegant, so gar keine Frage. Aber man kann halt auch sportlich, schick, elegant und da fühle ich mich einfach so viel wohler und weiß einfach so ich bin selbstbewusst genug jetzt. Ich bin bei mir angekommen, ja, strahle es dann auch so aus und bin einfach froh, dass ich diese Unsicherheiten, dass ich das einfach gar nicht mehr hab, mir Gedanken zu machen.
00:24:17: Unbekannt Ach Gott, findet die das cool, Wie ich rumlaufe, was ich anhabe, was ich trage, was ich zeige und da deswegen auch zu vorhin. Ich bin froh, dass ich nicht mehr Mitte 20, Anfang 30. Vielleicht ist das der Punkt an, wo wir sagen können wir sind erwachsen, Ja, wir scheißen drauf. Was die anderen über unsere Verwandten denken. Ja, tatsächlich.
00:24:38: Unbekannt Also, ich. Ja, ich glaube das. Das es wirklich dieses auch festzustellen. Ich sage ja immer auch zu meinen Kundinnen Leute, wir müssen mit dem arbeiten, was wir haben. So und bei mir ist es ja so, also ich bin körperlich ja genau das Gegenteil von dir. Ich bin kurvig. Na ich hab viel Möpse, ich habe viel Arsch. Habe ich auch.
00:24:55: Unbekannt Viel Taille. Damit muss ich halt arbeiten. Das heißt, dieses so sportlich legere Overscheiß Look über. Oh, was heißt Look? Ich sehe aus wie ein kleiner Kasten. Das kann ich nicht tragen. Aber dann muß ich mir das halt eingestehen. Und dann okay, das ist nicht mein Look. Dann finde ich halt den anderen so und das einfach dann auch eben ja nicht jeden Trend mitgehen zu müssen.
00:25:17: Unbekannt Also ich finde, es ist sowieso Trend, wenn man einfach zu sich steht und einfach selbstbewusst auch sagt so, hey, ich fühl mich so wohl wie ich bin und also wenn man da angekommen ist, dann wirst du auch diese Wirkung bei anderen erzeugen. Viktoria, Du hast vorhin gesagt Ja, vor 50 Jahren war das noch anders mit der Kleidung, mit dem Einkaufen.
00:25:38: Unbekannt Was hast du genau gemeint? Also zum einen ist in meinem Kopf vor 50 Jahren immer noch 1950. Also ich hab mich selber dann gerechnet, als ich das gesagt hast Alles okay. Dann musst du noch 20 Jahre drauflegen.
00:25:55: Unbekannt Auf der sehen das ist aufwühlt. Ja, also es ist tatsächlich und das meine ich mit wir haben auch Kundinnen, die sind Mitte 80, die kennen das halt noch, dass sie mit ihren Eltern oder dann eben auch hat sie selber, als sie größer waren, zum Schneider gegangen sind, sich einen Stoff ausgesucht haben, da wurde da Kunst ja nicht einfach mal eben in so ein Ich sag mal Discounter für Mode reingehen und die einfach schnell was shoppen, sondern das war einfach mit einem Gang, mit einer ganz anderen bedacht wurde das ausgesucht und eben auch dieses Dadurch, dass dort ja immer mal ausgenommen wurde, warst du ja auch nie falsch.
00:26:32: Unbekannt Wisst ihr was ich meine? Weil das ist ja das Problem, weswegen ich zum Beispiel auch wirklich ungerne in klassischen Läden shoppen gehe, weil dann stehe ich in dieser Kabine und dieser Spiegel sagt mir Du bist falsch, du bist zu klein, du bist zu kurvig. Und wo ich denke, so nee, bin ich gar nicht, Wir machen uns rein. Ja, das weiß das Licht noch so und und das ist es halt, dass dir sozusagen die Klamotten einfach weil sie nicht für den Menschen, der du bist, gemacht worden sind, weil die die Mode, die en masse produziert wird, die ist ja sozusagen für eine Durchschnittsfrau gemacht, die ist 71, das heißt, das sind ja schon mal sechs Zentimeter
00:27:12: Unbekannt größer als ich bin. Das heißt, alles ist schon mal zu lang und für eine androgyne Type, was sich auch nicht. Das heißt, also ich habe ja gar keine. Es ist absolut utopisch, in irgendwas reinpassen zu wollen von dieser Stange und dadurch habe ich natürlich immer das Gefühl und das trifft ja auf jeden Sommer normal noch mal einen Menschen zu.
00:27:34: Unbekannt So habe ich, passt da nicht rein, passt da nicht rein. Du gehst mit einem scheiß Gefühl raus und früher bist du zum Schneider gegangen, der hat dir hat halt Maß genommen und da wurde es für dich gemacht. So, und dann gehst du raus und es sitzt perfekt. Du hast nicht das Gefühl, irgendwas an dir wäre verkehrt. Kann sogar noch so das die dazu gaben so sind, dass man eventuell noch eine Größe größer machen kann, dass du noch was rauslassen kannst, also in alten Kleidern meiner Mutter ja das auch so gemacht hat oder sie hatte ihre Schneiderin da ist immer hin und da hat sie dann das Kleid und das Kleid und so ich habe auch
00:28:05: Unbekannt schon mal versucht eins um nen zu lassen, aber genau das ist tatsächlich so, wir machen ja auch, eben weil ich ja sage, das Nachhaltigste ist das, was wir schon haben für Stammkunden, Den machen wir auch manchmal so Absatz klingen Sachen, dass ich irgendwie so alte Lieblingsteile, von denen gucken wir, was können wir neu machen. Und tatsächlich ist es so je älter, umso möglicher.
00:28:26: Unbekannt Weil gerade auch bei Männerhosen, wenn jemand eine Männer Anzughose von innen anguckt, also diesen Dreieckskeil, da kann ich noch viel rausholen. Moderne Hosen haben das halt nicht und das ist so auch dieses daraufhin arbeiten und Nähen, das etwas auch reparierbar ist ja auch das es ja nachhallt. Ich habe auch letztens zwar auch eher der traurige Hintergrund, aber von genau so ein mittlerweile verstorbenen Freund hatte ich auch eine neue Jacke zugeschickt bekommen und da hatte ich dann auch ein paar Taschen draus genäht.
00:29:04: Unbekannt Für seine liebsten, die da halt noch so einen, so ein Andenken von sich geben wollte. Und das war auch so unter diesem nachhaltigen Aspekt, aber und natürlich auch den anderen. Aber was für ein schöner Gedanke. Sollte man viel öfter machen, so was oder machen lassen. Also das klingt jetzt trotzdem alles so leicht, dass ihr hier einfach so euer Geld mit Mode verdient.
00:29:26: Unbekannt Eigentlich. Irgendwie kann das doch nicht sein. Also das könnt ihr mir doch nicht erzählen. Also du legst dich an mit den großen Konzernen jetzt? Ja, das mein es ist ein den sportwilligerweise ja einmal schon. Genau Du bist gerade in der aktuellen Runde gegen Spread Shirt spaziert. Genau. Also wir haben ja letztes bzw jetzt haben wir schon 25, in 23 haben wir ja Amazon verklagt, die einen unserer Slogans aus dem Charity Projekt geklaut haben und jetzt verklagen wir gerade Spread Shirt, weil die eben auch unseren Markennamen geklaut haben.
00:30:04: Unbekannt Also sind tatsächlich, wenn man sich das auch generell anguckt, wenn nicht nur unseren Fall, sondern generell ja Marken Rechtsverletzung. Es sind dann doch die Großen, die nur auf Profit aus sind, die dann die Markenrechte von Kleinunternehmen verletzen. Und da wird also die kalkulieren einfach ein, dass sie das, dass das da eh niemand gegen vorgeht und deswegen kommen die da so lange auch durch mit die kommt damit durch, weil sie sehr viel mehr Manpower haben und Angst natürlich schüren.
00:30:36: Unbekannt Die kalkulieren das absolut ein und wenn ich das mal so ganz salopp sagen darf, die scheißen auch einfach drauf, es ist den wirklich egal. Also wenn man sich das anguckt, es gibt ja Firmen, die treiben sie extrem auf die Spitze, so wie Shen zum Beispiel das ja auch so ein Drecksladen, die klauen ja auch ganz explizit bei kleinen Designern, also auch klauen auch sogar Stoffmuster.
00:31:00: Unbekannt Es sind die. Also mit Muster meine ich wirklich, dass die die Farben und die Designs, die aufgemalt wurden. Es gibt ja Menschen, deren Beruf ist Textildesign, dass die entwerfen die Stoffe, die dann da find ich zum Beispiel verarbeiten und dann klauen die diese Bilder und lassen die billig produzieren und machen eben den den immer die Mode nach. Also sieht dann wirklich eins zu eins aus, nur halt in absolut billig und das ist irgendwie ja nimmt es überhand.
00:31:30: Unbekannt Das scheint immer mehr Unfug zu sein bei so großen Unternehmen. Und ganz ehrlich sehe ich nicht ein ja, vor allem, weil man sich auch einfach denkt was. Also welcher Mensch sitzt denn dahinter? Der einfach bewusst ein kleines Unternehmen kaputt macht, also deren Existenz? Also ich meine so hat die ist einfach, wie soll ich das sagen? Es ist halt so Wikis leben soll sie sich da jetzt irgendwie was neues aussuchen, nur weil jemand meint kommt hier an und denkt er hat viel Geld, hat keine Ahnung und also ist uns halt einfach unmöglich.
00:32:07: Unbekannt Was für ein Mensch. Also wenn ich halt auch weiß, was für Menschen dahinter sitzen, was sie hier machen, sorry, hätte ich halt auch gar keinen Bock bei so einem Scheißladen zu kaufen. Aber ich muss auch sagen, ich wusste bis dahin, als du das da publik gemacht hast, ich kannte die gar nicht. Ja, die sind tatsächlich relativ groß. Also die sind sitzen in Leipzig und haben, ich glaube mittlerweile über 1000 Mitarbeitende und sponsern gerade eine Footballmannschaft in den USA, also ein Geldmangels, den nicht.
00:32:36: Unbekannt Und das ist auch der Grund, dass das die wollen das einfach aussitzen, die wollen nicht zugeben, dass sie Scheiße gebaut haben, sondern die haben halt eine Rechtsabteilung, das einfach mit allen Mitteln durchdrücken will. Dann kommt halt so was dabei heraus, dass die ernsthaft versuchen, meine Marke löschen zu lassen. Die Deutschen Patent und Markenamt. Ja, ja, trotzdem, das klingt ja zu leicht.
00:32:58: Unbekannt Was würdest du anderen raten, die in der Situation sind, sagen Ja, es gibt gibt es ja auch bei Strickmuster usw andere nehmen sich ein verkauftes Strickmuster und sagen so und und und und in der Situation ja ich habe so mal drauf laut deine deine Sachen. Gute Anwältin, gute Anwälte sind das A und O ist mal also tatsächlich kein Scherz.
00:33:26: Unbekannt Gerade wenn es um Markenrecht geht. Immer spezialisierte Anwälte nicht anrufen wie zwei Medienanwalt das das bringt nichts. Man muss jemanden haben, der sich damit perfekt auskennt. Ich meine, nicht umsonst gibt es diese Spezialisierung. Es ist ein sehr, sehr, sehr, sehr spezielles Feld. Und ansonsten ich aus meiner Sicht. Aber ich bin da auch sehr rigoros. Nicht klein beigeben. Es kann einfach nicht sein, dass die sich das alles nehmen können, was sie wollen, nur weil sie groß sind.
00:33:57: Unbekannt Und was ich jetzt zum Beispiel ja auch gemacht habe, ab einem gewissen Punkt sich auch. Also Hilfe annehmen und das auch erzählen. Wir sind ja auch zwar bei Amazon, als es aufs Landesgericht hinging, dass wir da uns treffen mit denen. Und jetzt bei Sprechart geht es ja aufs Oberlandesgericht. Öffentlichkeitsarbeit, also wir Erzählens. Wir sagen, Wenn ihr Kontakte habt in die Presse, dann freuen wir uns darüber.
00:34:28: Unbekannt Wir haben Nico fand die Kampagne, weil die Gerichtskosten sind natürlich exorbitant hoch. Brauchen wir nicht drüber reden. Das ist ja auch deswegen sagt dann ja auch ein Es geht hier um meine Existenz, also das es für die sind es Peanuts. Für mich ist das wirklich alles was ich hier in diesen Laden gesteckt habe und nichtsdestotrotz würde ich mich nicht anders entscheiden.
00:34:50: Unbekannt Also ich habe mich auch damals sehr bewusst entschieden gegen Amazon auch wirklich vor Gericht anzutreten. Also die haben die eine Woche vorher haben die mir Vergleichsangebot geschickt, das besagte sie zahlen alle Kosten der von beiden Anwalts Seiten. Aber dafür verzichte ich auf die Rechte. So, nun habe ich hier oben gestanden und habe in mein Laden geguckt und habe gesagt ich kann das nicht.
00:35:14: Unbekannt Wenn ich darauf eingehe, dann kann ich diese Tür nie wieder öffnen. Und dann habe ich gedacht okay, im Endeffekt meine Mama es eigentlich ganz gut. Dann gesagt. Jetzt sagte Wiki es ist nur Geld und hab ich das okay, ich verkaufe nicht meine Werte für Geld und wenn ich verliere vor Gericht, weil vor Gericht weißt du nie wie es ausgeht.
00:35:32: Unbekannt Wenn ich verliere, dann kann ich aber erhobenen Hauptes da rausgehen, weil ich habe mich nicht verraten. Ich habe das, wofür ich hier jeden Tag aufstehe, nicht verraten. Und ich glaube, das. Das ist das, was ich auch jedem raten kann, der in so einer Situation ist. Überleg dir, was dir wichtig ist. Und wenn dir das so wichtig ist, dann muss doch dafür kämpfen.
00:35:52: Unbekannt Ja, macht mich auch einfach wütend. Also das ist einfach erstens natürlich, dass du da halt so durch musst, auch richtig kacke. Und das ist einfach Menschen gibt die so einfach nur auf sich bedacht sind und keine Ahnung, wenn sie sich irgendwie gegenseitig zerschießen wollen. So Amazon und es passiert kein Plan, so, dann sollen die das machen. Aber dass man wirklich sich auch dieses Recht rausnimmt, irgendwie ein kleines so kaputt machen zu wollen.
00:36:24: Unbekannt Also ich ich muss sagen, ich habe halt größten Respekt, dass du das machst und dass du das so durchziehst. Ich bin auch eine Kämpferin. Ich weiß aber nicht, ob ich mental dafür stark genug wäre. Deswegen feiere ich dich. Zu Recht. Wie wichtig sind euch diese Verbindungen? Netzwerke, andere Frauen? Die Unternehmerinnen sind? Also mir sind die echt wichtig. Also ich muss auch sagen, ich finde es und das finde ich halt auch das das Schöne hier in Bremen, dass all all die Kleinen, ob das jetzt Modelabel, Schmuck Labels oder genau ob man auch das gleiche macht.
00:37:07: Unbekannt Also man könnte jetzt natürlich auch zum Beispiel sagen so, eigentlich könnten wir auch Konkurrenten sein, wenn man es so sehen könnte, als wenn, wenn wir irgendwie so denken würden wie Pizza oder so, ich mach auch Pullis, kann auch Pullis und dann könnte man auch sagen so, nein, wir können gar nicht zusammen, weil so eigentlich bisschen meine Konkurrenz und das finde ich, das ist halt bei uns ist es halt gar nicht so, also da kommt gar nicht der Gedanke auf und das hat man hier bei vielen.
00:37:36: Unbekannt In Bremen hat man das so, dass man sich dann im Gegenteil ist. Man kann sich Tipps holen, man man feiert sich gegenseitig und natürlich, man hat ja andere Stils auch. Und das finde ich halt gerade auch in Bremen. Also mir ist es total wichtig, mich mit mit mit vielen kleinen Unternehmerinnen Unternehmen so austauschen und irgendwie sich gegenseitig feiern.
00:37:59: Unbekannt Und wenn man den einen helfen kann, dann hilft man. Und wenn man dann irgendwann mal selbst Hilfe braucht, dann wäre es natürlich auch schön, wenn man davon also auch mitbekommen, dass man da Hilfe halt bekommt oder Tipps. Wie auch immer. Wie macht ihr das? Wie findet ihr euch? Also ich sage mal so wer zusammengehört, der findet sich auch in meiner Sicht.
00:38:19: Unbekannt Ich bin da ganz bei Daniela. So ein Netzwerk ist das A und O, weil ich glaube, für jeden Unternehmer, jede Unternehmerin und die Start up Szene in Bremen ist wirklich ein ganz tolles Ökosystem und ein sehr unterstützendes. Also da ist jeder für jeden da. Ich bin auch in einem Netzwerk, wo eher so gestandene Unternehmerinnen sind, aber auch ein paar Leute, die auf meinem Level sind.
00:38:44: Unbekannt Das finde ich auch sehr, sehr bereichernd. Und ich glaube, dass das tatsächlich ohne geht es einfach nicht so, es gibt natürlich Leute, die ja die denken eher so in Ellbogen. Und wie Dani schon sagt, so ist alles meine Konkurrenz und ich muss der die Beste sein. Aber das bringt Einheit nicht weiter. Also sich da zusammenzutun und einfach auch festzustellen, wo.
00:39:06: Unbekannt Die anderen haben auch die gleichen Sorgen wie ich so und die haben auch so Sachen durch die sie durch müssen. Es ist einfach sehr unterstützend und sehr hilfreich. Und ich habe zum Beispiel ganz viel Kontakt auch zum Stadthaus. Ist ja auch hier ein Steinwurf entfernt, aber wir können etwas darüber gucken. Ja, ich hab da. Als ich angefangen habe, habe ich dann Start up Förderprogramm gemacht, hatte ich mich drauf beworben, ein Jahr lang.
00:39:33: Unbekannt Und daraus habe ich auch so wertvolle Kontakte geschöpft. Und ich habe damals auch angefangen, konsequent zu allen möglichen. Es war der Veranstaltung zu gehen. Und es ist wirklich. Mittlerweile ist es wie ein Klassentreffen, weil man die es schon alle kennt, weil man miteinander auch gewachsen ist, weil man auch die Ideen der anderen ja wirklich schon von der Pike auf kennt, sich gegenseitig dann eben dafür feiert.
00:39:56: Unbekannt Der andere hat ein Investor gefunden. Boah, geil, Man weiß, wie lange der gesucht hat. Das sind Sachen, die auch jetzt, die mir natürlich jetzt auch absolut zu Gute kommen. Also weil wenn ich dann das öffentlich mache, so ja, ich kämpfe hier gerade gegen Amazon oder ich kämpfe hier gerade gegen Spreadshirt, ist das natürlich auch eine Community, die absolut hinter einem steht und einen supportet.
00:40:17: Unbekannt Also Netzwerk A und O. Erzähl doch noch mal, was Charity Ja, ich weiß tatsächlich, ich fange mal hinten an, wir haben gerade ein ganz neues Charity Projekt gelauncht, für den die kam es für die, die das nicht kennen. Das ist die Deutsche Knochenmarkspenderdatei und da haben wir ein, wie ich finde, ganz zauberhaftes Design entworfen. Und die Produktlinie umfasst fünf Produkte und das besonderes davon gehen eben bestimmte Beträge ab.
00:40:46: Unbekannt An ein Projekt von die kam es, das heißt Lukodil better. Da bekommen Frauen, die durch eine Krebstherapie müssen kostenlos Seminare wie Schminke, ich Augenbrauen solche Sachen. Also das, was vielen ja wirklich auch viel Selbstbewusstsein nimmt, wenn sie durch so eine Therapie gehen. Und dann bekommen die dort einfach zum einen Hilfe Unterstützung, aber eben auch eine Peergroup. Also ist es einfach dieses ich fühle mich da nicht mehr alleine.
00:41:14: Unbekannt Ich sehe, anderen geht es genauso und das finden wir sehr unterstützenswert. Genau das ist so das neuste, was wir gelauncht haben und unser ja mein Herz und Ding, das ist mein Charity Projekt Homes. Wer so Moin ist und dazu gehört eben zum Beispiel auch Liebe Digga, Liebe, dass Amazon geklaut hat. Deswegen war ich so angepisst und da sind fünf Motive und das ist eine Kollektion, Mit der unterstützen wir die Tasse in Bremen.
00:41:42: Unbekannt Die Tasse ist eine Organisation, die kümmert sich um wohnungslose Menschen, aber nicht nur, indem sie Essen ausgibt, sondern es ist eine Anlaufstelle, wo die Leute eben auch gemeinsam sitzen können und essen können. Gemeinsam was spielen, was lesen, sich in Ruhe duschen. Das heißt, dieser soziale Aspekt, der ja gerade vielen Menschen, die davon betroffen sind, fehlt, der wird dort ganz besonders aufgefangen.
00:42:08: Unbekannt Da wird besonders darauf Wert gelegt und. Also ich kenne in den einen der Gründer eben sehr, sehr gut und habe immer gesagt Mensch, ich würde so gerne so mehr unterstützen, aber ich habe nicht die Zeit. So also ich habe einen freien Tag in der Woche, da kann ich nicht noch woanders hingehen. Und dann habe ich damals gedacht, so was kann ich gut, ja gut, ich kann ja gut Mode.
00:42:26: Unbekannt Ich könnte ja eine Kollektion für die machen, Sichtbarkeit schaffen, für dieses Problem dauerhafte Spenden eintreiben, weil die meisten Leute spenden nur zu Weihnachten. Solche Organisationen müssen sich das ganze Jahr über tragen. Ja, und das haben wir am erste ersten 2020. Am ersten elfte 2020 haben wir das gelauncht und es wird jetzt dieses Jahr abgefahrene fünf Jahre alt. Es ist richtig heftig, was im Kindergarten.
00:42:54: Unbekannt Ja, es ist total krass und das war wirklich auch so eine Zeit wo also es war ja ein Tag vor diesem erneuten Lockdown dabei, am zweiten, elfte und wir haben den Launch gemacht in diesem Zeit Slots. Jeder musste sich richtig anmelden, jeder musste sich ja im Abstand so und so vor dem anderen hinstellen mit Maske. Ich habe vier mal am Tag das das gleiche erzählt, weil wir es ja allen zeigen wollten.
00:43:17: Unbekannt Es war so surreal, aber es war ja gerade auch für die Menschen super wichtig. Wir waren nämlich in der Tasse auch haben mit den Gästen dort, die eben ja unmittelbar sozusagen ja davon profitieren. Wir haben das Projekt vorgestellt, haben mit den Fotos gemacht, die waren stolz wie Bolle, dass es unfassbar, Was kann man auch auf den Bildern. Ja, ja, und das ist so dieses Authentische, was ich eben vermitteln möchte und einfach dieses so Bremer kümmern sich um Bremer.
00:43:46: Unbekannt Es hängt auch so ein bisschen dahinter. Und gerade für diese Menschen war natürlich Korona auch, also der der Supergau, nicht? Ich meine, uns ging es ja schon scheiße so, aber wir hatten ein Zuhause für die meisten von uns haben ja auch noch eine Familie oder Freunde. So und dann leb mal auf der Straße, wo deine einzigen sozialen Kontakte eigentlich draußen sind.
00:44:05: Unbekannt Und auf einmal ist aber niemand mehr draußen. So, deswegen war das ja für mich persönlich auch um mich mental natürlich durch die Korona Zeit zu bringen, war das ein super wichtiges Projekt und ich liebe es abgöttisch. Also das ist so mein absolutes Baby ist aber auch, weil ich einfach diesen Slogan ich finde so geil. Ich finde es aber auch einfach immer so gut.
00:44:24: Unbekannt Die Neuen halt. Aber nur ein Mann war ja nur einer noch. Das heißt ja nicht Homeswerder. Moin moin! Auf jeden Fall. Was ist denn? Gucken wir noch mal nach vorn. Was ist denn noch geplant? Dann über dir genauer geplant. Also ich muss jetzt so ein bisschen gucken, wie das alles so wird, weil ich auch also ich feiere ein bisschen so ein Hybridsystem, ja, also ich bin jetzt ab nächsten Monat auch wieder im Kindergarten für ein paar Stunden bin na ja, also ich bin Mama von zwei kleinen Kindern, so die auch mich brauchen und dann das Label und deswegen also genau, ich muss jetzt mal gucken, was wir jetzt geplant haben, war werden.
00:45:11: Unbekannt Nächstes Jahr im Dezember hatte ich mit zwei Freundinnen eine hat in der Neustadt ein Cafe, die hat. Da haben wir kleinen Mini Weihnachtsmarkt veranstaltet, einfach so zum Spaß mal was können wir machen und haben das einfach so gemacht. Ohne Konzept und Plan und überhaupt. Irgendwie hatten wir da richtig viel Spaß dran und haben uns überlegt, dass wir dreimal im Jahr erst mal ganz langsam anfangen wollen, immer so ein Event zu planen.
00:45:37: Unbekannt Und jetzt hatten wir überlegt, dass wir am Anfang April kurz vor Ostern wollen wir gern Event machen und auch so ein Spendenevent draus machen und hatten uns dafür kunterbunte rausgesucht und da sind jetzt fangen wir an da ein bisschen zu planen und genau also jetzt dann auch erst mal wieder neu finden, alles unter einem Hut zu bringen und irgendwie so neuen Arbeitsalltag zu schaffen, wie ich was wann mache und welche Türen aufgehen.
00:46:09: Unbekannt Also das mit dem Label und mit das mache ich halt schon sehr, sehr gerne, also sehr, sehr gerne schließt. Und deswegen muss ich halt auch so genau gucken. Und ich liebe es aber natürlich auch, für andere Menschen da zu sein. Und eben auch im Erzieherbereich weiß man ja auch, dass da vieles irgendwie schief läuft und das natürlich da auch.
00:46:35: Unbekannt Und es kostet viel Kraft und schöne Arbeit, die wir ja auch würden, dieses beruflich ganz viel Arbeit machen, aber die auf einen wartet und ja, Lohnarbeit oder das ist so und es ist schön, dass es auch so ein bisschen so mein Thema aber genau. Also es ist stressig kräftezehrend, weil man natürlich auch versucht sich als Frau ja auch, also dann aus der arbeitenden Sicht, dann aus der Muttersicht.
00:47:05: Unbekannt Also das alles möchte man ja auch wieder so sich als Frau, ähm ja finden. Da bin ich jetzt auch gerade, dass ich Die Kinder sind jetzt beide in Betreuung. Ich hatte die drei Jahre lang zu Hause, also die 01. drei Jahren, die zweite auch drei Jahre und jetzt finde ich so zu mir als Frau auch so zurück und das ist auch so dieses.
00:47:27: Unbekannt Das mit dem Label, das ist halt so mein meine, ja meine, meine Pause aus dem Alltag und dass ich da ich ich muss einfach gucken, wie das in Zukunft da weitergeht, ob das auf Dauer halt mehr geht oder nicht. Aber das ist halt auch so mit diesem Unternehmen sein. Ich habe das halt nie gelernt. Ich habe in meiner Familie ist da irgendwie keiner der, der groß Ahnung hat und deswegen also da ist halt auch so wie es ist auch wirklich was, was muss ich machen, Wie kann ich das machen, dass man vielleicht irgendwann, vielleicht auch mal komplett selbstständig sein sein kann?
00:48:04: Unbekannt Also genau, also meine meine Zukunft ist so ein bisschen ja das neu ordnen wie was so zum Unterbringen. Aber ich glaube auch das ist für viele total inspiriert zu sagen okay, ich muss jetzt nicht alles fallen lassen, sofort jetzt so eine GmbH gründen und irgendwann an die Börse gehen, sondern man kann auch anders anfangen. Man kann auch anfangen, dass man eben noch angestellt ist, sozialversicherungspflichtig und vielleicht so langsam.
00:48:33: Unbekannt Also ich glaube, so gibt es auch ganz viele, ganz viele Leute, die so angefangen haben und dann weitermachen. Also ich glaube, dass es für auch ganz viele Mütter jetzt gerade total spannend, das zu hören. Ja, also total also es auf. Ja, also da können wir auch noch mal eine Podcastfolge draus machen und ich habe bisher nicht jeder dazu Sätze Ja, es gut, Genau.
00:49:01: Unbekannt Ja, ja, vor allen Dingen muss man ja auch dann schauen, was für ein Typ Mensch ist man? Ist man eher so der risikofreudige Mensch oder ist man jemand mit einem Sicherheitsbedürfnis und keins davon ist besser oder schlechter, sondern man ist dann so und wenn man eher zu der Sorte gehört, ein bisschen mehr Sicherheitsbedürfnis, dann ist es doch vollkommen legitim zu sagen, ich mache so erst mal Teilzeit.
00:49:25: Unbekannt Stück für Stück reduziere ich das andere. Ich gucke es mir erst mal an, es ist nicht besser oder schlechter, sondern man muss das wählen, was zu einem besser passt, was das das eigene Wesen irgendwie besser ausdrückt. Ich glaube, dass alle. Ich finde den anderen Satz, den du gesagt hast, auch nicht gerade zu unterschätzen. Der wird zu selten gesagt und das, was du gesagt hast, war, dass du auch in deiner Familie oder deinem Umfeld da niemanden hast, der das schon so gemacht hat.
00:49:50: Unbekannt Dass Leute, die vielleicht so eine Infrastruktur haben oder irgendwie eine Vati oder Mutti hatte, eine Apotheke und die hatten oder hatten schon mal ein Geschäft und dann ist die wissen zum Beispiel wieso was ist und wie das und das ist und irgendwer da ist noch eine Steuerberaterin, dann ist es auch noch mal was anderes, wenn man gar nicht so das nie im Umfeld hatte.
00:50:09: Unbekannt In der Familie, wenn man das Ja dieses Unternehmerinnen Ja genau. Na oder? Also guck mich nicht an, meine Familie sind alles Geisteswissenschaftler, das sind alles Psychologie. Also du kennst das ja und du sagst ja, das kennen wir ja dann also das es ist ja dann auch was ganz ist es eben was ganz anderes und das seid ihr dann euch doch auch ähnlich, dass er beide so ähm, zumindest nicht aus diesem, aus diesem familiären Hintergrund oder so das da so mitbekommt.
00:50:39: Unbekannt Und das ist etwas anderes, denke ich schon irgendwie total. Also bei mir ist es auch. Also das war auch während der Schulzeit war es also ich bin ich bin ich war nie besonders gut in der Schule. Ich habe das immer so gemacht, dass ich gerade so durchkam, weil mein Kopf war immer woanders. Ich habe immer. Ich bin eher so diese Träumerin, aber auch dann eben diese, diese Sicherheit haben zu müssen, dass ich schon auch abgesichert bin und so, aber auch dieses auch in der Schule, die ganze Theorie, dass da fängt man an, da hört mein Gehirn auf zu denken, also ich, ich kann mir das als ich merke ich verstehe es einfach nicht und ich
00:51:17: Unbekannt bin einfach ich. Ich bin eine Macherin, also ich, ich ich muss dieses Hand also mit den Händen nicht das praktische ich muss. Aber in der Theorie war ich halt nie gut Und wenn ich mir dann irgendwie keine Ahnung vom Finanzamt, wenn ich irgendwelche Anträge ausfüllen muss, dann denke ich mir Und Gottes, ich, ich ich verstehe das gar nicht.
00:51:34: Unbekannt Und ja, genau, ich glaube, wenn ich halt auch jemanden hätte, der mich da so an die Hand nimmt und sagt so, Dani, du musst das und das und das machen, komm ich helfe dir hierbei Und dann würde ich sagen okay, mache ich. Und wenn ich das nicht habe, nicht verstanden. Ich habe da viel zu viel Angst, dass ich irgendwie, falls ich was falsch mache und keine Ahnung im Gefängnis landet.
00:51:54: Unbekannt Ja. Du klaust ja keine Marken. Nein, aber das ist zum Beispiel auch meine Taschen. Ich habe dieses Modell, Das habe ich mir zusammengeschneidert, sondern das ist ein Schnittmuster. Ich habe die Lizenz. Ich zahle jeden. Jedes Jahr zahle ich an, Ich weiß aber, dass die genau so ist. Also genau. Ich sage, ich zahl. Jedes Jahr hole ich mir eine neue Lizenz, damit ich auch das machen, was ich meine.
00:52:23: Unbekannt Natürlich hätte ich auch gerne und vielleicht wird es auch irgendwann passieren, dass ich mich einsetze, dass ich diese Zeit finde, mir meine eigene Tasche, mein eigenes Modell. Ich mein, klar, so diese Hippex am Ding her muss man ja auch sagen, sind ja alle gleich oder sehr ähnlich. Aber so die hat sich das halt da, wie auch immer diese sich das selbst zusammen gemacht hat, oder?
00:52:48: Unbekannt Also ist es halt egal so dieses Modell, das gehört halt der und dann hat so dann hat die es auch verdient natürlich dass sie da mit ihrem geistigen Wissen, was sie da aufs Blatt gebracht hat, dass sie für bezahlt wird. So genau. Also ran an die Beratungsangebote für Menschen darin. Ja klar. Also alles mitnehmen, was geht Wir Also das ist ganz wichtig, dass man wirklich, wirklich, wirklich sich alle Hilfe holt, die man kriegen kann.
00:53:18: Unbekannt Und dass man auch alle Förderprogramme mitnimmt, die man kriegen kann. Es gibt für alle möglichen Bereiche, in denen man sich selbstständig machen möchte, in denen man gründen möchte, gibt es Förderprogramme, Beratungsmöglichkeiten und je eher man damit anfängt, umso besser. Also so leicht, wenn man eine Idee hat, bloß bloß damit anfangen. Ja, wir müssen noch mehr zusammen reden, als ich es mache.
00:53:42: Unbekannt Habe ich ja zum Beispiel auch nie gemacht. Also habe ich mir nie Gedanken gemacht, weil ich einfach happy war, wenn ich Zeit hatte, dass ich hochgehen kann und kann. Die Kunden Aufträge abarbeiten. Also ich habe halt auch nur bedingt Zeit. Na ja, ich habe das halt vormittags und deswegen ist es auch ich wäre total gerne, wäre ich komplett selbstständig, weiß aber auch, ich wollte diese beiden Kinder haben und wenn ich wenn man selbstständig ist.
00:54:05: Unbekannt Du sagst das man man arbeitet immer ja so und wenn ich mit den Kindern zusammen bin, dann dann kann ich halt nicht in einem einem Laden am Nachmittag stehen oder kann ich also will ich dann nicht, weil ich möchte dann einfach so die Zeit mit meinen beiden Mädels verbringen und möchte denen irgendwie die Welt zeigen, was als für mich so sobald man Mama geworden ist.
00:54:26: Unbekannt Das ist halt irgendwie so mein Auftrag. Ich wollte die, die haben sich das nicht ausgesucht. So also habe ich meinen Alltag. Ist halt deren Kindheit, sage ich mir immer. Und ja, den sollte ich dann auch, sobald die zu Hause sind, nach denen richten, damit ich sagen kann, sie hat eine schöne Kindheit. Ja, ich könnte jetzt noch so, so altklug sagen Ja, freu dich, solange die noch Zeit mit dir verbringen wollen.
00:54:46: Unbekannt Ja, heute aber wohl nie alleine. Die wollen Genau. Aber das ist so und da muss ich aber auch sagen, so auch darauf freue ich mich, wenn ich die. Und und und. Deswegen ist es mir ja auch wichtig, dass ich so viel Zeit wie mit so viel Zeit wie möglich mit den verbringen kann, damit ich die eben auf die Zeit vorbereite, dass sie alleine mit ja, ich will und nein, ich will nicht gestärkt durchs Leben gehen und dann kann ich auch wieder.
00:55:14: Unbekannt Ja, aber auch daran, dass man schaut, was es für einen das richtige und das Beste so und ich habe das schon immer sehr bewundert, wie klar du dir da bist und wie klar du sagst, deine Kinder sind für dich, haben oberste Priorität, auch zeitlich gesehen. Ich glaube, die Kinder haben für die meisten Eltern oberste Priorität. Aber viele sagen, ich möchte trotzdem Karriere machen, ich möchte arbeiten und ich finde, wenn man sich aber so klar dessen ist, dass man sagt, die Zeit mit den das ist das, da habe ich das Maximum rausholen, da muss man dahingehend sein Leben strukturieren, wenn man sagt, man möchte trotzdem schon während sie klein sind, Karriere machen, ist das ja auch
00:55:55: Unbekannt in Ordnung. Da muss man andere Wege finden und auch da einfach nicht denken, so was ist richtig, was ist falsch, sondern was fühlt sich für mich genau an? Das fühlt sich für mich falsch an und ich glaube, dass viele sich da zu sehr Gedanken machen was könnte ich Umfeld denken? Und ganz ehrlich man wird doch egal. Jetzt ist doch egal was du willst.
00:56:14: Unbekannt Es also. Von daher mach doch einfach das, was für dich am besten ist. Ich finde euch beide ziemlich klar in dem was ihr wollt und das ist glaube ich ein großes. Also es ist kein Geschenk, aber es ist ein wichtiger Meilenstein für einen selbst. Ja, weil dann gehst du auch guten Gewissens durch. Sieht dadurch, weil du hast dich wirklich bewusst für etwas entschieden.
00:56:37: Unbekannt So, und dann ist es auch okay. Also ich habe sie in den ganzen sieben Jahren und auch in den letzten zwei Jahren, wo ich ja wirklich, also vor Wut ja schreien könnte auf die jetzt auf Amazon und das Pferdchen habe ich ja trotzdem nicht eine Sekunde. Das bereut nicht eine so, sondern ich gehe jeden Morgen hier mit Dankbarkeit rein und auch mit Dankbarkeit raus, weil ich mich bewusst dafür entschieden habe, dass ich das hier möchte für mein Leben.
00:57:04: Unbekannt Und das macht es einem so viel leichter, auch durch Scheiße zu gehen. Ja, weil du einfach auch weiß, für was du kämpfst, für was und für wen. Und natürlich eben auch für diese ganzen Werte, was du hast und ich hoffe natürlich auch, dass vielleicht der Richter oder die Richterin zuhört und auch dann meinen Worten meine Worte annimmt. So weiß ich, Du bist halt einfach auch mit einer Charity Nummer und mit all dem, was du nicht nur dich siehst, sondern eben auch andere, dass ich halt fest davon überzeugt bin, dass es Kamera auf auf deiner Seite ist.
00:57:42: Unbekannt Vicky kam also wird. Ich hoffe nicht, aber so?
00:57:50: Unbekannt Was sollen wir dann darauf jetzt noch sagen? Eigentlich fehlt bei dir noch die Antwort auf die Frage, was noch so geplant ist. Als nächstes. Aber ich glaube, erst mal ist es geplant spaziert zu besiegen. Das auf jeden Fall, oder? Beziehungsweise den Rechtsstreit. Sagen wir so Ja, das ist auf jeden Fall der Plan. Und ansonsten ich habe es ja gerade schon gesagt, es wird fünf Jahre alt.
00:58:13: Unbekannt Ich kann nicht leugnen, ein bisschen stolz drauf zu sein. Deswegen werden wir das dieses Jahr feiern. Groß feiern und haben uns dafür auch was richtig Cooles, Tolles überlegt, woran wir schon seit fast zwei Jahren arbeiten. Das wird also dieses Jahr auf jeden Fall noch kommen. Und ansonsten Ich habe ein fantastisches Team, muß ich sagen, Also dass die gehen ja auch mit mir durch, durch dick und dünn.
00:58:40: Unbekannt Und das wollen wir weiter vergrößern. Wir wollen weiter wachsen, legen den Fokus jetzt auch sehr auf B2B, also Business to Business, was im Moment ja ein bisschen unter dem Radar läuft, dass wir ja auch Kollektion für andere Firmen machen. Wir statten Unternehmen aus und kleiden die ein und das werden wir viel verstärken, so dass wir da noch mehr in der Richtung machen.
00:59:03: Unbekannt Ja, und dann werden wir zwar nicht so groß wie Sprecher, aber wir sind trotzdem cool. Ja, die Frage ist ja auch also will man das? Nein, um Gottes Willen ist also nein, nein, tatsächlich, wir wachsen oder wir sind bisher organisch gewachsen und ich habe es auch weiterhin vor. Also von daher wird ein spannendes Jahr. Klingt auf jeden Fall so, Ja, so klingt es.
00:59:29: Unbekannt So bleiben wir auch gespannt. Ja, aber nur noch mal appellieren. Das nicht nur zu Ostern, sondern zu allen möglichen Gelegenheiten. Gerne Geschenke, die in Wien hergestellt worden sind, gekauft werden. Ja, ja, vor allem von Frauen hergestellt worden. Mit ganz viel Liebe, ja Herzblut, ja, Kreativität passgenau. Ja. Also ich glaube, dass das. Das, was wir uns wünschen, ist, dass die Menschen, die unsere Sachen tragen, die Liebe spüren, die wir reingesteckt haben.
01:00:06: Unbekannt Dann sind wir happy. Ja, gebe ich dir recht. Da kann ich mir zu. Fünf Es ist einfach nur toll, dass er von Wow seht der Generation Podcast der Frauenseiten Bremen von wo bezahlt wird herausgegeben vom Verein Frauen lernen gemeinsam und den Frauenseiten Bremen Konzept und Redaktion Frauen seiten Bremen. Mit besonderem Dank an Paula, Renee Lilli Ling Laura Hanna Jule Salam, Sophie, Isa, Andrea, Nina, Irene, Mara und Jana Vielleicht schon.
01:00:37: Unbekannt Aktuelle Folge Renate Strümpfe Blog Text Laura Stachel Musik in the Worlds Artwork Luisa Mit besonderen Dank an Pia Brand Social Media Die Frauenseiten Social Media Unit Schnitt Laura Stachel Produktion Renate Strümpfe Muss Ring Jana Fischer Ihr habt Fragen, Vorschläge oder wollt euch einbringen? Schreibt eine Mail an Frauen, Seid nett brennpunkt.de oder nutzt das Kontaktformular, das in den Charts verlinkt ist.
01:01:03: Unbekannt Lasst gerne einen Kommentar auf unserem Blog oder abonniert den Podcast im Podcast Player eurer Wahl.
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